Love it !

Love it !

Translate

Sonntag, 26. Januar 2014

Was Freunde aus dir machen !

Schule, Schule, Schule!

momentan habe ich das Gefühl, alles dreht sich bei mir nur noch um die Schule. Wo ist meine Freizeit? ich bekomme immer mehr das Verlangen danach, die schule ab zu brechen. Einfach alles hin schmeißen und das wars. Ich brauche diesen Abschluss eigentlich gar nicht mehr. Ab Oktober diesen Jahres heißt es für mich STUDIUM. Und den Platz habe ich mir bereits gesichert und den Vertrag auch schon unterschrieben. Also, warum jetzt noch mich um das Abitur bemühen? 
ich  will zwar eigentlich nicht aufgeben und ich glaube das kommt auch nicht so gut, wenn in meinem lebenslauf dann steht, dass ich die schule abgebrochen habe,aber ich bin echt erschöpft und müde.
am liebsten wäre ich wieder 13 oder 14 Jahre alt. schön in der pupertät, mit pickeln im gesicht und dem guten alten naiv-mädchen-liebeskummer. das war echt ne lustige zeit. auch wenn es eine der schlimmsten meines lebens war. 
den  ich muss dazu sagen, dass ich nicht unbedingt das beste umfeld hatte. also, was die freunde angeht. da war ich ziemlich komisch drauf in dem alter. hatte einerseitz freunde die alles bekommen haben was sie wollten und die prinzessin in person waren und auf der anderen seite, freunde die mit 6 personen in einer 2 zimmer wohnung gelebt haben und auch mit dem wort "manieren" nicht unbedingt viel anfangen konnten. 
nunja und was mich angeht, ich bin da dann irgendwie zu so einer mischung zwischen beidem geworden. und ich habe mich gehasst und gleichzeitig ziemlich geliebt.
ich wusste halt nicht was ich wollte oder wer ich sein wollte und so kam es dann dazu das ich eben immer das haben wollte, was die anderen hatten oder wollten und vor allem wollte ich dann immer genau so sein wie die anderen. 
und das hat einfach überhaupt nicht funktioniert.
anfangs war noch alles ok, ich habe mich angepasst und dachte immer "hey, ich bin so toll, so schön, so beliebt. man ich bin super" 
aber naja, so war es dann eben nicht. im gegenteil, ich war der abklascht von diesem tollen, schönen und beliebten menschen. und nun, dass hat sich dann im laufe der zeit und vor allem im laufe meines älter werdens bemerkbar gemacht. 
irgendwann habe ich dann in den spiegel geguckt,  diesen tuschkasten im gesicht gesehen und diese klamotten an mir, die überhaupt nicht zu mir gepasst haben und dachte mir 
FUCK !!! 
was zu hölle? 
aber vor allem habe ich dann überlegt wie ich mich wieder wohl fühle. wie ich es schaffe, dass ich mich wieder an einen spiegel traue. naja und die lösung für das problem war dann eigentlich ganz klar : andere freunde ! am besten komplett andere. 
Als dann das 10. Schuljahr für mich zu ende ging und ich meinen Abschluss immer näher kam, war da diese Entscheidung die ich getroffen habe, die mein Problem von selbst gelöst hat. 
Schulwechsel ! 
Ich meine es gibt nichts besseres als einen Schulwechsel, um einen neuanfang zu starten. und das habe ich dann auch getan. ich habe den kontakt zu meinen alten freunden schon in der alten schule zurück geschraubt, außer zu wenigen ausnahmen und dann kam der abschlussball, die abschlussfahrt, der ABSCHLUSS! mein Problem war gelöst. Gott sei Dank! 
Natürlich war es anfangs noch so, dass ich meine alten freunde hier und da mal wieder getroffen habe, aber gleichzeitig habe ich mich auch darum bemüht, meine neuen freundschaften immer schön zu "pflegen" ! und so kam auch eines zum anderen.
ich hab da eine ganz bestimmte person kennengelernt, mit der ich vermutlich und hoffentlich in 50 jahren noch zu tun habe. meine mittlerweile beste freundin. 
anfangs war das zwar auch alles nicht so einfach, aber inzwischen habe ich wirklich viele leute kennen gelernt mit denen ich mich sehr gut verstehe und die mir wirklich ans herz gewachsen sind. 
das hätte ich gar nicht gedacht, dass ich solche menschen kennen lerne. vermutlich deswegen, weil ich es gar nicht gewohnt bin, menschen um mich rum zu haben, die auch mal was für mich machen, weil sie es wollen und nicht weil sie selber auch einen nutzen davon tragen. 
es ist schön freunde zu haben, wie die, die ich jetzt habe. 
welche die sich wirklich um mich sorgen, mit den ich lachen und weinen kann. 
die ehrlich und aufrichtig zu mir sind. 
die einfach da sind. 
die mich lieben so wie ich bin. 

Ich bin froh über jeden einzelnen und ich hoffe ich werde auch in 30 Jahren noch sagen könne, dass sie da sind wenn ich sie brauche. 


xoxo

Mittwoch, 22. Januar 2014

Zwischen aufgeben und weiter machen.

Enttäuschungen!

Ich hasse es. Ich hasse es so sehr! Dieses schreckliche Gefühl, wieder nicht das geschafft zu haben, was ich mir vorgenommen habe. Wieder von mir selbst enttäuscht. Ich hasse es. 
Immer wieder rede ich mir ein, ich könnte das, ich bin gut und ich würde alles schaffen, wenn ich hart arbeite. Aber nichts! Es passiert gar nichts. Im Gegenteil, es wird immer schlimmer. Diese Kleinigkeiten sind es, die mich dann schon auf mein höchstes Wut-Level bringen und ich drohe zu explodieren. 
Ich stelle mir grundsätzlich Ziele, die ich nicht erreichen kann. Ich schätze mich immer besser ein als ich bin. Er hat es mir von Anfang an gesagt und die Tatsache, dass meine Taten und Ergebnisse ihm jetzt Recht geben, bringt mich um. 
Ja ich glaube, dass ist es was mich wirklich so wütend mache. Nicht, dass ich meine Ziele mal wieder nicht erreicht habe, sondern das ich mit jeder meiner Niederlagen, ihm immer wieder auf's neue beweise, dass er  Recht hatte. Und das kotzt mich an. Ich habe immer gesagt er würde mich nicht kennen, er könnte nicht beurteilen, was das Beste für mich ist und er hätte noch weniger Ahnung von meinem Leben, als alle anderen. Vermutlich ist das sogar so, vielleicht hat er all seine Worte nur aus Stolz zu mir gesagt. Aber aus welchem Grund auch immer er mir diese erniedrigenden Worte an den Kopf geworfen hat, die Wahrheit ist, er hat tatsächlich das bekommen was er wollte. 

Ich kann nicht genau sagen, wieso ich immer versuche, alles was er sagt mit einem Gegenargument zu kommentieren und warum ich nicht will, dass er  Recht behält. 
Ich weiß nur, dass er mir ziemlich oft weh tut. Ob gewollt oder nicht, es schmerzt so sehr. Das einzige, was ich mir eigentlich schon immer mal gewünscht habe, war seine Anerkennung. Seinen Stolz in den Augen, wenn er sieht was ich geschafft habe. Einmal hören :"Das hast du toll gemacht" oder "Ich bin stolz auf dich", das wäre wirklich Melody in meinen Ohren. Aber stattdessen höre ich nur "Das hätte aber besser sein können" oder "Tja, da musst du dich das nächste mal definitiv mehr anstrengen!". Es ist ermüdent und schmerzhaft, immer nur gesagt zu bekommen, was man falsch gemacht hat. 
Ist ein bisschen Lob zu viel verlangt? Wenigstens einmal? 
Jeder Mensch braucht doch Anerkennung oder Bestäigung für das, was er tut. Jeder will hören, dass das was er macht, Sinn hat und Gut ist. Jeder braucht ein bisschen Motivation um weiter zu machen. Jeder. 

Manchmal oder eher gesagt sehr oft in letzter Zeit, bin ich so in meinen Gedanken versunken und denke über so viele Dinge nach, das ich gar nicht mehr mitbekomme, wie mir die Tänen kommen. Als wäre es Routine, dass ich weine. Ich versuche mich dagegen zu wehren, doch es gelingt mir nicht. 

Ich bin gut, ich kann das schaffen, ich werde das schaffen.
Du bist gut, ich glaube an dich, ich bin für dich da.
Wir helfen dir, wir sind da, wenn du uns brauchst, wir stehen zu dir.

Alles nur Gedanken, keine Taten mehr.

Ich suche schon so lange nach einem Ausweg, habe sogar schon ans Aufgeben gedacht.
Doch das passt eigentlich nicht zu mir und eigentlich will ich das auch nicht. Ich will bis zum Ende durchhalten, damit er mir vielleicht doch irgendewann sagt :"Ich bin stolz auf dich!" 
Und damit ich irgendwann antworten kann :
"Danke Papa!"