Love it !

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Mittwoch, 22. Januar 2014

Zwischen aufgeben und weiter machen.

Enttäuschungen!

Ich hasse es. Ich hasse es so sehr! Dieses schreckliche Gefühl, wieder nicht das geschafft zu haben, was ich mir vorgenommen habe. Wieder von mir selbst enttäuscht. Ich hasse es. 
Immer wieder rede ich mir ein, ich könnte das, ich bin gut und ich würde alles schaffen, wenn ich hart arbeite. Aber nichts! Es passiert gar nichts. Im Gegenteil, es wird immer schlimmer. Diese Kleinigkeiten sind es, die mich dann schon auf mein höchstes Wut-Level bringen und ich drohe zu explodieren. 
Ich stelle mir grundsätzlich Ziele, die ich nicht erreichen kann. Ich schätze mich immer besser ein als ich bin. Er hat es mir von Anfang an gesagt und die Tatsache, dass meine Taten und Ergebnisse ihm jetzt Recht geben, bringt mich um. 
Ja ich glaube, dass ist es was mich wirklich so wütend mache. Nicht, dass ich meine Ziele mal wieder nicht erreicht habe, sondern das ich mit jeder meiner Niederlagen, ihm immer wieder auf's neue beweise, dass er  Recht hatte. Und das kotzt mich an. Ich habe immer gesagt er würde mich nicht kennen, er könnte nicht beurteilen, was das Beste für mich ist und er hätte noch weniger Ahnung von meinem Leben, als alle anderen. Vermutlich ist das sogar so, vielleicht hat er all seine Worte nur aus Stolz zu mir gesagt. Aber aus welchem Grund auch immer er mir diese erniedrigenden Worte an den Kopf geworfen hat, die Wahrheit ist, er hat tatsächlich das bekommen was er wollte. 

Ich kann nicht genau sagen, wieso ich immer versuche, alles was er sagt mit einem Gegenargument zu kommentieren und warum ich nicht will, dass er  Recht behält. 
Ich weiß nur, dass er mir ziemlich oft weh tut. Ob gewollt oder nicht, es schmerzt so sehr. Das einzige, was ich mir eigentlich schon immer mal gewünscht habe, war seine Anerkennung. Seinen Stolz in den Augen, wenn er sieht was ich geschafft habe. Einmal hören :"Das hast du toll gemacht" oder "Ich bin stolz auf dich", das wäre wirklich Melody in meinen Ohren. Aber stattdessen höre ich nur "Das hätte aber besser sein können" oder "Tja, da musst du dich das nächste mal definitiv mehr anstrengen!". Es ist ermüdent und schmerzhaft, immer nur gesagt zu bekommen, was man falsch gemacht hat. 
Ist ein bisschen Lob zu viel verlangt? Wenigstens einmal? 
Jeder Mensch braucht doch Anerkennung oder Bestäigung für das, was er tut. Jeder will hören, dass das was er macht, Sinn hat und Gut ist. Jeder braucht ein bisschen Motivation um weiter zu machen. Jeder. 

Manchmal oder eher gesagt sehr oft in letzter Zeit, bin ich so in meinen Gedanken versunken und denke über so viele Dinge nach, das ich gar nicht mehr mitbekomme, wie mir die Tänen kommen. Als wäre es Routine, dass ich weine. Ich versuche mich dagegen zu wehren, doch es gelingt mir nicht. 

Ich bin gut, ich kann das schaffen, ich werde das schaffen.
Du bist gut, ich glaube an dich, ich bin für dich da.
Wir helfen dir, wir sind da, wenn du uns brauchst, wir stehen zu dir.

Alles nur Gedanken, keine Taten mehr.

Ich suche schon so lange nach einem Ausweg, habe sogar schon ans Aufgeben gedacht.
Doch das passt eigentlich nicht zu mir und eigentlich will ich das auch nicht. Ich will bis zum Ende durchhalten, damit er mir vielleicht doch irgendewann sagt :"Ich bin stolz auf dich!" 
Und damit ich irgendwann antworten kann :
"Danke Papa!"

   

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